Jahresprogramm 2005 Ferienfreizeit 2005

Sommerlager 2005 im Allgäu

Auch in diesem Jahr begab sich eine Gruppe der Hülzweiler Pfadfinder wieder auf Reisen. Und in diesem Jahr war die Gruppe sogar noch bunter gemischt als sonst. Da viele unserer Gruppenleiter verhindert waren, bekamen die restlichen fünf Gruppenleiter tatkräftige Unterstützung von den Altrovern und diversen Küchenfeen.

Am Sonntag, 31. Juli, traf sich die ganze Mannschaft gegen 9:00 Uhr am Pfadfinderheim, um den Bus mit Verpflegung, Spielen und natürlich allen Kindern zu beladen. Um 10:00 Uhr konnte die Fahrt dann endlich losgehen. Unser Ziel: Der Ort Wald in der Nähe von Nesselwang im Allgäu. Nach einer längeren Busfahrt, dem ein oder anderen Stau, kamen wir dann am späten Nachmittag im Landhaus Allgäu an und bezogen auch sofort unsere Zimmer. Den Abend ließen wir mit einem gemütlichen Abendessen und dem Schuhspiel, bei dem wir uns alle etwas besser kennen lernten, ausklingen.

Am nächsten Morgen wollten wir erst einmal wissen, wohin es uns überhaupt verschlagen hatte. Also starteten wir eine Erkundungstour in den Ort Wald, der immerhin einen kleinen Spar-Markt und zwei Kneipen beheimatete. Wieder in unserem Haus angekommen, kochte das Küchenteam eine ihrer unvergleichlichen Mahlzeiten, um den Kids Kraft für die bevorstehende Lagerolympiade zu geben. Bei den verschiedenen Disziplinen, wie Wassertransport oder dem Lauf um den Eimer, schlugen sich dann auch alle Teams fantastisch. Der Abend hielt eine besondere Überraschung für uns bereit. Nach einer kurzen Busfahrt und einem kleinen Fußmarsch, kamen wir zu der Alm „Beichelstein“, wo jeder den Abend auf seine eigene Art und Weise ausklingen lassen konnte. Während die Jüngeren die herumlaufenden Zeigen fütterten und streichelten, genossen die Älteren die Aussicht und das schöne Wetter bei einem Weizenbier auf der Terrasse. Der Höhepunkt des Abends war jedoch die Fackelwanderung, an deren Ende unser Bus wieder auf uns wartete, der uns am späten Abend dann alle nach Hause brachte.

Nach einem so ereignisreichen Tag, ließen wir den Dienstag etwas ruhiger angehen. Das Wetter ließ uns sowieso keine andere Möglichkeit offen, denn es begann zu regnen. Nach dem Frühstück spielten wir Kreisspiele und nach dem Mittagessen kam dann endlich unser Hausspiel an die Reihe(hier noch einmal ein Lob an Christoph, der das alles mit großem Aufwand vorbereitet hat!!). Die verschiedenen Teams mussten hierbei im Haus Zahlen suchen, zu denen es dann verschiedene Aufgaben zu bewältigen galt. Am Schluss bekam jedes Team die Aufgabe, bis zum bunten Abend, der sonntags stattfinden sollte, einen Sketch sowie ein Lied über unser Lager vorzubereiten.

Auch der Mittwoch war wettermäßig von Regen geprägt, so dass wir mit unserem Regenprogramm fortfahren mussten. Während die einen morgens gruselige Hexen bastelten, spielten die anderen „Risiko“ oder „Scotland Yard“, übrigens die beliebtesten Spiele dieses Lagers! Am Nachmittag fuhren wir dann in zwei getrennten Gruppen nach Nesselwang und Kempten ins Hallenbad. Beide waren natürlich wegen des erbärmlichen Wetters grenzenlos überfüllt.

Am nächsten Tag kam dann wieder die Sonne zum Vorschein. Das kam uns gerade recht, denn wir hatten einen größeren Ausflug geplant. Mit dem Bus fuhren wir bis an das berühmte Schloss „Neuschwanstein“ und begannen dort unsere Wanderung auf den Tegelberg. Unsere Wanderung führte uns über die Marienbrücke, von der wir eine wunderschönen Ausblick auf das Schloss hatten.

Nach „stundenlangem Gewaltmarsch“, so kam es zumindest einigen vor, erreichten wir den Gipfel, wo wir Rast machten und den Paraglidern beim Start zusahen. Runter ging es dann später mit der Seilbahn.

Auch der Freitag war sehr ereignisreich. Wir fuhren zuerst mit dem Bus zum Schloss Linderhof (an dieser Stelle ein riesiges Dankeschön an Berti, der sich um diese, sowie um alle anderen Ausflüge gekümmert hat!!). Nach unserer Besichtigungstour ging es weiter nach Oberammergau, wo wir uns den Ort und ein Geschäft ansahen, in dem es das ganze Jahr über Weihnachtsdekoration zu kaufen gibt. Den Abschluss fand unser Tag in Füssen, wo jeder ein wenig Zeit für sich hatte, zum Einkaufen, Eis essen oder sonstigem.

Unsere Abende hatten sich bis zu diesem Tag immer ähnlich gestaltet. Man saß in gemütlicher Runde zusammen und spielte. Vor allem das Knobeln gewann an Popularität. An diesem Freitag allerdings hatte der Sohn der Hausbesitzerin unsere fünf jungen Gruppenleiter, sowie einen „Leiter in spe“ zu seiner Geburtstagsparty eingeladen. Gerüchten zu Folge endete der Abend feucht-fröhlich ( ;-) ) und mit etwas Kopfschmerzen am nächsten Morgen. Alles Jammern half jedoch nichts. Die Zimmer mussten aufgeräumt werden und nachmittags hatten einige Altrover die glorreiche Idee, „ein Stündchen“ spazieren zu gehen. Daraus wurden aufgrund des hervorragenden Orientierungssinns unserer Rover ein mehrstündiger Gewaltmarsch (noch einmal vielen Dank für den wunderschönen Spaziergang!!). Der Abend stand dann ganz unter dem Motto „Kino“. Ein DVD-Player wurde organisiert und wenig später flimmerten „Die Unglaublichen“ und zu späterer Stunde „Minority Report “ über den Fernseher.

Nachdem wir sonntags morgens in der Kirche gewesen waren, gehörte der Sonntag Nachmittag ganz den Vorbereitungen für unseren bunten Abend. Dieser war dann auch mal wieder das Highlight der Freizeit. Die verschiedenen Gruppen hatten sich tolle Lieder ausgedacht und auch die sonstigen Darbietungen waren nicht von schlechten Eltern. Da gab es einen Sketch, ein Quiz, eine Ratgebersendung und vieles mehr. Auch die Gruppenleiter ließen sich nicht lumpen und präsentierten die „Lager-Playback-Show“ mit Gästen wie Blümchen, No Angels und vielen mehr. Unser Küchenteam hatte sich auch etwas ausgedacht. Als Hexen und Hexenmeister verkleidet trugen sie ein selbst verfasstes Gedicht vor und verwöhnten uns mit Zaubertrank, Chips und Süßigkeiten.

Am Montag morgen fuhren wir dann nach Nesselwang, um uns in einem Supermarkt für die Heimfahrt einzudecken. Wer wollte, konnte auch die längste Sommerrodelbahn des Allgäus ausprobieren. Und wer keine Lust hatte, genoss den Rest des Morgens bei Kakao in einem Cafe. Nach leckeren Hamburgern, die es zum Mittagessen gab, mussten sich alle an die Arbeit machen. Koffer mussten gepackt und Zimmer aufgeräumt werden. Unsere Ferienfreizeit klang dann am Abend mit gemeinsamen Liedern am Kaminfeuer aus.

Am nächsten Morgen hieß es Abschied nehmen. Schon wieder war ein Lager zu Ende. Wohlbehalten kamen wir am Nachmittag in Hülzweiler an.

Zum Schluss noch einmal ein großes Lob an Gabriele, Marie-Luise, Ulrike, Martina, Steffi und Jürgen, die in der Küche mal wieder wahre Wunder vollbracht haben. Aber natürlich auch Danke an alle, die zum Gelingen des Lagers beigetragen haben!

Und an alle, die nicht mitgefahren sind: Ihr habt was verpasst!

Bis zum nächsten mal!




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