Am 27.-29. 10. 2000 hat unsere Gruppe (9 Pfadfinder/innen) ihr
langersehntes Roverversprechen abgelegt. Nach wochenlanger Planung
trafen wir uns am 27.10. am DPSG-Heim in der Rodenackerstraße,
um die Räumlichkeiten anlassgerecht herzurichten. Während dieser
Zeit (genauer gesagt von 17.00Uhr bis 20.30Uhr) waren drei
Auserwählte in unzähligen Geschäften, Boutiquen und Warenhäuser,
um den viel zu langen (jedoch schon gekürzten) Einkaufszettel
abzuarbeiten. Dank eines überragenden Zusammenspiels dieses
Weltklasse-Einkaufteams (mittlerweile legendär) kam der Rest
der Gruppe doch noch zu ihrem, schon fast abgehagten, Abendessen.
Dieser kulinarische Leckerbissen wurde innerhalb kürzester Zeit
von unseren vier Mädels zubereitet. Danach ließen wir den Abend
bei Chips und Videos ausklingen. Am nächsten Morgen teilten
wir unsere Gruppe auf. Während ein Teil das Heim für den Besuch
des Treff 81 herrichteten, bereitete der andere Teil die
eigentliche Versprechensfeier am Abend vor. Das ganze Wochenende
(und auch die Wochen davor) hatten wir uns mit dem Thema
"Diskrimminierung", der Jahresaktion der DPSG, beschäftigt,
wobei wir den Schwerpunkt auf das Zusammenleben mit behinderten
Mitbürger gelegt hatten. Darum hatten wir auch nachmittags den
Treff 81 zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Am Abend folgte dann
die eigentliche Versprechensfeier, zu der wir die beiden
Bezirksvorsitzenden, einen Stammesvorsitzenden, sowie weitere
Mitglieder unseres Stammes begrüßen konnten. Am Lagerfeuer
legten dann 7 Rover und 2 Pfadfinder nach gelungener
Zeremonie ihr Versprechen ab. Danach warfen wir den Grill
an und ließen den Abend mehr oder weniger (eher weniger
als mehr) gemeinsam bei idyllischer Lagerfeueratmosphäre
ein spätes Ende finden. Zu bemängeln war hierbei, dass
nur zwei Rover imstande waren mit unseren Gästen ihr Versprechen
bis zum Schluß zu feiern. Der nachfolgende Tag lief relativ
ruhig ab, wobei wir nur noch das Heim in Ordnung brachten
und dann die Runde gegen 12.00Uhr auflösten.
Alles in allem war es ein sehr gelungenes Wochenende, welches,
auch wenn es das letzte Versprechen war, nach einer Zugabe schreit.