Am Freitag, 01. Juni 2001, trafen sich gut 40 Pfadfinder um 17.00 Uhr,
um die Zelte aufzubauen. Nach dem Abendessen stand dann eine Playback-Show
auf dem Programm, bei der u.a. die Band „Echt“, die Toten Hosen, die Guano
Apes, die Ärzte und Tom „Pocket“ Jones hautnah erlebt werden konnten. Der Topact
des Festivals waren dann die sexy „No Angels“, die mit „Daylight in
your eyes“ das Publikum toben ließen. Anschließend klang der Abend
dann am Lagerfeuer aus.
Am Samstagmorgen machten wir uns mit dem Bus auf nach Trier. Dort fand
eine Stadtralley, bei der Fragen zur Stadt Trier beantwortet werden
mussten, statt. Der Ausgang der Ralley war an Spannung fast nicht mehr
zu überbieten, denn die drei erstplazierten Gruppen lagen am Ende gerade
einmal 0,5 Punkte auseinander. Nach einer Mittagspause an der Porta Nigra
ging es weiter ins Tholeyer Spaßbad, da die ursprünglich geplante Fahrt
zur Rodelbahn in Braunshausen wegen des schlechten Wetters nicht
stattfinden konnte. Aber Pfadfinder sind ja spontan und so wurde der
Aufenthalt im Schwimmbad zu einer gelungenen Alternative. Es hatte sogar
fast jeder die Badeklamotten dabei. Hut ab !
Am Sonntagmorgen besuchten wir die Heilige Messe, und mittags
bereiteten die Rover, die sich ansonsten leider etwas rar machten,
ein Geländespiel im Hülzweiler Wald vor, bei dem die einzelnen
Gruppen Piratenprüfungen ablegen mussten.
Abends fanden dann am Lagerfeuer die Siegerehrungen statt,
bei denen sich Thomas „DJ Thomsa“ Hoffmann als der große
Gewinner entpuppte. Egal in welcher Mannschaft, egal welcher
Wettbewerb – Hoffe stand immer auf dem Treppchen.
Anschließend legten die Wölflinge, unsere Jüngsten, noch
ihr erstes Versprechen ab. Dabei fehlte zwar etwas der
nötige Ernst, aber versprochen ist versprochen, gell !!
Traditioneller Abschluss des Lagers war am Montagmorgen
die Lagerolympiade. Nach dem Mittagessen wurden die Zelte
abgebaut und um 15.00 Uhr war das diesjährige Pfingstlager
auch schon wieder vorbei.
Unbedingt erwähnt werden muss noch, dass ein neuer kulinarischer
Stern am Pfadfinderhimmel aufging, denn unser einzigartiges
Küchenteam um Uli Woll bekam mit Gabriele und Jürgen „Quietsch“
Quirin und Nina Lehnen glänzende Verstärkung. Vielen Dank
und haltet Euch das nächste Pfingstlager schon mal frei.
Ein weiterer Dank geht an Hans-Jürgen Woll für die Kiste
Bier, die er verlor, weil einige Leiter die sensationelle
Leistung vollbrachten, unsere Jurte in eine rauchende Kote
umzubauen und darin zu übernachten, ohne abzusaufen.
Alles in allem war es trotz der Saukälte und des Regens
ein tolles Lager. Was wäre auch das Pfingstlager
ohnooohhhhneohnede Regen ? – Da würde uns ja direkt etwas
fehlen. Na dann bis nächstes Jahr...
Hier noch ein paar Bilder extra, als kleines Bonus.