Na endlich, werden manche sagen, und wir müssen uns auch bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern entschuldigen. Aber früher ging es leider nicht.
Am Samstag, 20. Juli 2002, war es soweit. Die ca. 30 Personen zählende Reisegruppe machte sich mit dem Bus auf den Weg nach Neuharlingersiel an der Nordseeküste, von wo es dann nach einem kurzen Aufenthalt mit der Fähre auf die Insel Spiekeroog ging. Da wir erst gegen Abend dort ankamen, reichte es am ersten Tag nur zu einer kurzen Erkundung des unmittelbar hinter dem Deich, nur ca. 5 Minuten vom Meer entfernt gelegenen Jugenderholungsheimes "Sturmeck".
Da die ersten Tage nicht mit besonders gutem Wetter gesegnet waren, nutzten wir sie dazu, unser vorbereitetes "inhouse"-Programm abzuspulen. Hierzu gehörten Bastelangebote, ein Tischtennisturnier und andere Spielangebote. Auch die Spiekeroog-Rallye fand bei den Teilnehmern großen Anklang, wogegen die Insulaner wenig Begeisterung zeigten. Mitte der Woche konnten wir dann Angebote in Spiekeroog nutzen, wobei der Besuch des Meerwasser-Hallenbades besonders zu erwähnen ist. Wegen der enormen Größe des Bades gelang es uns nur mit einem kleinen Trick, für alle Einlass zu bekommen. Auch der abendliche Kinobesuch bei den "Männern in schwarz" begeisterte jung und alt.
Als sich dann gegen Ende der Woche besseres Wetter ankündigte, kamen die eingeplanten Außenaktivitäten zum Zuge, wobei wir bei der geführten Wanderung durch das Wattenmeer zwar barfuß laufen, aber aufgrund der kühlen Temperaturen noch unsere Regenjacken tragen mussten.
Als dann ein Teil der Gruppenleiter nach hause fahren musste, wurde das Wetter richtig schön und wir nutzten die Zeit für zahlreiche Aktivitäten am Strand und in der Nordsee. Da wurden mit sehr viel Phantasie Sandburgen gebaut, beim Beach-Volleyball mit großer Begeisterung vermeintliche Profis von der Platte geputzt und Sandbilder kreiert. Ein Besuch im Insel-Zirkus und eine Kutterfahrt zu den Seehundbänken rundete das Programm ab.
Selbst das einsetzende Seehundsterben in der Nordsee konnten wir bei einer Strandwanderung hautnah miterleben.
Alles in allem war es für allen Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine wunderschöne Zeit mit vielen Erlebnissen, von denen wir uns lediglich die Begegnung mit der im gleichen Haus untergebrachten Gruppe aus Soest gerne erspart hätten. Als Gegenleistung wurde diese Gruppe in allen Spottliedern, Sketchen und sonstigen Darbietungen verewigt, die beim Abschlussabend zur Aufführung kamen.
Am Schluss noch einmal ein Dank an alle Gruppenleiter und Betreuer, die mit ihrem Engagement zum erfolgreichen Zustandekommen der Ferienfreizeit beigetragen haben.